Außergewöhnliche Frauen des 20. Jahrhunderts.
Jeder Band hat
drei Teile:

– Ein Essay

– einen Bildteil

– Dokumente

 

 

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Antiquariat Neue Kritik

apropos 7

apropos 7

Clara Haskil

 

Mit einem Essay von Eike Wernhard

140 Seiten
12,0 x 19,0 cm
(z.Zt. nur als E-Book erhältlich)
Mit zahlreichen Abb.
gebunden
ISBN 978-3-8015-0303-1
15,00 EUR

zur Zeit nicht lieferbar
Pressestimmen
 

Die Geschichte der Pianistin Clara Haskil (1895-1960) ist die einer späten Karriere. Obgleich ihr überragendes Talent bereits früh erkannt worden war, wurde Clara Haskil jahrzehntelang von den Konzertveranstaltern ignoriert. Ihr schlichtes und nüchternes Spiel wollte nicht in eine Zeit passen, die nach blendender Virtuosität und Effekten verlangte.

 

Da Clara Haskil nicht zu Konzessionen an das Publikum bereit war, blieb sie fast ihr ganzes Leben lang auf die materielle Unterstützung von Freunden und Mäzenen angewiesen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gelang der Künstlerin der Durchbruch zu einer internationalen Karriere. Ihr verinnerlichtes, von allem Pathos entschlacktes Spiel verkörperte jetzt ein neues musikalisches Ideal. Auftritte mit den musikalischen Größen ihrer Zeit sowie zahlreiche Tourneen machten die Pianistin nun weltberühmt.

 

Eike Wernhard, selbst Pianist, geht in seinem Essay zu Clara Haskils wechselvollem Leben auf ihre Musikinterpretationen ein und erinnert an »Magische Augenblicke« ihrer Konzertaufführungen.

 

Eike Wernhard, geboren 1956 in Kassel, studierte in Frankfurt und München Germanistik und Musik. Er ist Konzertpianist und Dozent an der Frankfurter Musikhochschule.

Pressestimmen

Erstmals wurde nun eine reproduzierende Musikerin porträtiert, was stets ein schwieriges Unterfangen ist, hier aber gelingt. Eike Wernhard vermag überraschend anschaulich - besonders anhand ihrer Aufnahme des Chopinschen f-Moll-Klavierkonzerts - das charakteristisch Besondere des Klavierspiels der Clara Haskil, ebenso ihren Rang als Mozart-Interpretin, mit Worten zu fassen, ohne sich üblicher Gemeinplätze oder wohlfeiler Vergleiche zu bedienen. Seinem Essay stehen Fotos, Briefe, Auszüge aus Erinnerungen von Zeitgenossen zur Seite, die das Bild runden.

Christoph Schwandt, Frankfurter Rundschau

Ihr Name steht für einen Mythos, wie er unter den Klaviervirtuosen unseres Jahrhunderst nicht oft zu finden ist: Clara Haskil ist neben Dinu Lipatti und Glenn Gould eine der großen Legenden des Klavierspiels, die über ihr konkretes künstlerisches Schaffen hinaustranszendierten, die stellvertretend für allgemeine, menschliche Ideale, Träume oder Schicksale standen.

Oliver Buslau, Piano

Im Falle von Clara Haskil ergibt sich ein präzises, gleichermaßen nüchtern dargestelltes wie faszinierendes Lebensbild einer großen Pianistin, in der ständig höchste Genialität im Interpretentum und schwerste Gebrechlichkeit der Person miteinander rangen.

Christoph Dohr, formate

Das Material in dem Büchlein ergibt zwar kein homogenes Bild der Persönlichkeit Clara Haskils. Es entsteht jedoch ein Facettenreichtum, der zum Reiz des Erinnerungsbuchs beiträgt, das in seinen Deutungsmustern sowie in der Vielfalt der individuellen Sichtwesen weit über das hinausgeht, was eine konventionelle Biogrfaie zu leisten vermag.

Sabine Giesbrecht, Üben & Musizieren

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