Außergewöhnliche Frauen des 20. Jahrhunderts.
Jeder Band hat
drei Teile:

– Ein Essay

– einen Bildteil

– Dokumente

 

 

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Antiquariat Neue Kritik

apropos 4

apropos 4

Helena Rubinstein

 

Mit einem Essay von Michaela Wunderle

140 Seiten
12,0 x 19,0 cm
Mit zahlreichen Abb.
gebunden
ISBN 978-3-8015-0290-4
15,00 EUR

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Pressestimmen
 

Mit ein paar Cremetöpfchen fing alles an. Als die junge Helena Rubinstein 1892 von Polen nach Australien aufbricht, gibt ihr die Mutter eine Gesichtscreme mit auf den Weg. Von dem klaren Teint der Polin beeindruckt, bitten die Australierinnen sie um das Produkt, mit dem ihre rasante Karriere beginnt.

 

Mit der Ernsthaftigkeit einer Wissenschaftlerin arbeitet Helena Rubinstein an kosmetischen Innovationen, begründet einen neuen Industriezweig und verändert das Schönheitsbewusstsein ganzer Generationen. 1908 eröffnet sie einen Kosmetiksalon in London, 1912 einen in Paris. Ab 1914 erobert sie die Neue Welt.

 

Die 1870 in Krakau geborene Helena Rubinstein war außerdem eine leidenschaftliche Sammlerin von Kunstwerken, die ihre prachtvollen Wohnsitze in Paris, London und New York schmückten. Sie starb im Alter von 94 Jahren in New York.

 

Michaela Wunderle befasst sich in ihrem Essay »Die Gigantin« mit der Pionierin der Kosmetikindustrie und ihrem bereits Ende des letzten Jahrhunderts aufgestellten Konzept der Machbarkeit von Schönheit.

 

Michaela Wunderle, geboren in Dinkelsbühl. Zahlreiche Übersetzungen aus dem Italienischen. Mehrere Buchveröffentlichungen. Sie lebt als Übersetzerin und Autorin in Frankfurt am Main.

Pressestimmen

Über welche Klippen der Konkurrenz die Kosmetikgigantin schipperte, wie sie sich mit der Ernsthaftigkeit einer Wissenschaftlerin in den neuen Industriezweig stürzte, das berichtet Manuela Wunderle in einer Reihe des Frankfurter Verlags neue kritik, die »apropos« heißt und sich in einem Band eben mit »Helena Rubinstein« befaßt, die Schönheit für machbar erklärte.

Main-Echo

 

Arbeitsam, ideenreich, kunst- und schmuckbesessen, originell, geizig, extravagent, die Attribute, die Freunde und Neider ihr verpassten, haben dem Nimbus der 1,45 Meter kleinen Königin der Cremetiegel und Make-up-Farben keinen Abbruch getan.

Für ihren 25 Jahre jüngeren Prinzen war es klar, dass sie den Ton angab: »My wife is a very rich, very clever jewish Hausfrau!«

Kulturspiegel

 

Die Gigantin, so nennt sie Michaela Wunderle in ihrem Essay; die große Helena Rubinstein. Vielleicht weil sie wie keine andere die seltene Fähigkeit hatte, Kunst und Geschäft zu kombinieren - besser gesagt: Geschäft mit Kunst zu machen, eine Kunst aus ihrem Geschäft, der Kosmetik. Sie diente der Schönheit, und baute damit ein wirtschaftliches Weltimperium auf.

Süddeutsche Zeitung

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