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Antiquariat Neue Kritik

Jindrich Styrsky

Jindrich Styrsky

Emilie kommt im Traum zu mir
 

Jindrich Styrsky, geboren 1899 in Prag. Studium 1920-1923 an der Akademie der Bildenden Künste in Prag. Seit 1923 Mitgliedschaft in der Künstlergruppe »Devetsil«, an deren Ausstellung »Bazar moderniho umení« (Basar der modernen Kunst) er teilnimmt. 1925 Reise nach Paris, wo er zusammen mit der Malerin Toyen die lyrische Abstraktion modifiziert: sie gelangen zu einem poetischen Stil, den sie »Artificialismus« nennen. 1927 Publikation eines Artikels über den »Artificialismus« in der ersten Nummer der von Karel Teige gegründeten Zeitschrift »ReD«. Im Stil des »Artificialismus« klingt der Kubismus nach, jedoch gelockert in der verspielten Konstruktion der Linien und der luftigen Farbwahl. Kennzeichnend für Styrskys Kompositionen werden frei im Bildraum schwebende Elemente. Ab 1930 Herausgeber der »Erotická revue« (Die erotische Revue), in der er u.a. auch surrealistische Umfragen publiziert. 1931 begründet er die »Edice 69« (Edition 69), die er mit der Ausgabe von Vitezslav Nezvals Prosa »Sexuální nocturno« (Das sexuelle Nokturno) beginnt. Auseinandersetzung mit dem Surrealismus. 1934 Mitbegründer der Surrealistischen Gruppe in der Tschechoslowakei. 1935 zusammen mit Toyen und Vincenc Makovský Organisator der 1. Ausstellung des Surrealismus in der Tschechoslowakei. Unter Verwendung von Traumbildern entstehen Gemälde, Zeichnungen und Objekte mit erotischer Symbolik. 1934 und 1935 entstehen surrealistische Fotografiezyklen und Styrsky verfasst eine Biografie zu Arthur Rimbaud und Marquis de Sade. Er stirbt 1942 in Prag.

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